Wale, Delphine und eine tropische Hitze...

Rückblick auf die 2.Etappe der STI-Regatta 2004 von Stavanger nach Cuxhaven

Als wir am 9. August gegen Abend in Magdeburg starteten, ahnten wir nicht, was uns am 59. Breitengrad in Norwegen erwarten würde: statt angenehmer Kühle tropische Hitze!

Auch die Einheimischen in Stavanger stöhnten unter dieser Hitze und konnten sich kaum an solche Temperaturen in ihrem Land erinnern.

Kaum angekommen in Stavanger hieß es auch schon: bereit machen für den Crew-Umzug durch die Stadt. Ca. 1500 Trainees aus Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Russland, Deutschland, Polen, Lettland, Niederlande, Belgien und anderen Ländern bewegten sich ausgelassen und singend durch die Stadt – über die Hälfte davon waren zwischen 15 und 25 Jahre alt. Erst nach dem Umzug konnten wir „unser Schiff“ so richtig in Augenschein nehmen. Die Stammcrew und der Kapitän stellten sich vor – dann gab es eine ausführliche Führung durch das Schiff, das dann für mehr als eine Woche unser zu Hause sein sollte. Ein großes Feuerwerk schloss den Tag ab.
Am nächsten Tag wurde es ernst: Jede und Jeder wurde nun Teil der Crew und war mitverantwortlich für das Leben an Bord und die Fahrt des Schiffes.

Der Anblick der riesigen Maste der Rahsegelschiffe im Hafen erinnerte so manchen an historische Bilder von Häfen im 19.Jahrhundert. Mehrere Kreuzfahrtschiffe ließen es sich auch nicht nehmen, ihren Start mit unserem Regattastart zu verbinden, um diesen einmaligen Anblick der vielen Großsegel- schiffe für ihre Reisenden zu ermöglichen.

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