Wale, Delphine und eine tropische Hitze...

Rückblick auf die 2.Etappe der STI-Regatta 2004 von Stavanger nach Cuxhaven
Teil II

Auf dem Weg zur imaginären Startlinie auf hoher See liefen auch bei uns an Deck der „Roald Amundsen“ die Vorbereitungen auf Hochtouren: Segel mussten ausgepackt, um dann später gesetzt werden zu können. Nach und nach wurde klar: Es ging darum, aktiv am Bordleben teilzunehmen, um ein 500-Tonnen-Schiff sicher durch die Nordsee zu bewegen – echte Teamarbeit!

Das hieß konkret, sich erst einmal durch die vielen Tampen, die zur Bedienung der 18 Segel nötig sind, hindurch zu finden! Jede/ Jeder war in eine Wachgruppe integriert, um abwechselnd das Schiff zu steuern, die Segel zu trimmen, Wetterbericht zu erstellen, Navigation unter Anleitung zu lernen und in einem Backschaftsteam zu arbeiten...

Schließlich bewegte der Wind (Stärke 4) unser Schiff in Richtung Cuxhaven. Gegen Abend konnten wir mehrere größere Wale beobachten, die uns einige Minuten begleiteten. In den nächsten Tagen waren auch Delphine neugierig auf uns.
Bald zeigte sich das Leuchtfeuer von Helgoland, wo wir dann vor Anker gingen.
Auch in Cuxhaven erwarteten uns viele Veranstaltungen und Crewbegegnungen der Schiffe untereinander. Da wurde so manches Schulenglisch auf die Probe gestellt. In der Ausgabe der „Cux-havener Nachrichten“ fanden wir uns schließlich auf der ersten Seite wieder. Ein guter Abschluss des Törns – auch wenn wir nicht auf den ersten Plätzen der Regatta lagen – viel wichtiger war: dabei gewesen zu sein. Für fast alle steht fest: Es wird ein „nächstes Mal“ geben!
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